Balea

Balea1
Balea a nice nature *14.05.2016

HD: A1, Juvenile Epilepsie: Genotyp N/N (frei) -/-, Furnishing: Genotyp F/f
Frei von erblichen Augenerkrankungen (30.08.2017)
Frei von erblichen Augenerkrankungen (22.1.2020)
LSD (Storage disease): normal, DNA-Profil
Patella: Grad 0 (22.1.2020)
Zuchtzulassung: 27.4.2018
IK: 0 % (Inzuchtkoeffizient nach Näherungsformel, 5 Generationen)
AVK: 94,35 %

Unsere Balea hat viele Facetten, von „ein Träumchen“ bis „Frauchen kriegt mal wieder die Krise“, ist alles dabei. Jeden Tag.

Deutlich formuliert ist sie in vielen ihrer „Outdoor“-Aktivitäten ein viel mehr Hund als ihre Mutter Chessie. Sie interessiert sich für Gerüche, Geräusche, schnelle Bewegungen, alle Mauselöcher und manchmal nach meiner Auffassung ein bisschen zu wenig für mich, aber wie gesagt, das ist meine Sicht der Dinge …. Also muss ich auch stets dran arbeiten, wenn ich das anders haben möchte.

Balea liebt es zu rennen und sie ist schnell. Ohne Leine ist sie ein Ausbund an Energie und Lebensfreude. Laufen, Springen, Schnüffeln, Erkunden, am besten alles auf einmal. Zurückkommen stand anfangs nicht auf ihrer Aktivitäten-Beliebtheitsskala an oberster Stelle. Aber wir haben viel gearbeitet und ich bin mittlerweile sehr stolz auf sie was den Rückruf angeht und ich bin stolz auf mich, dass ich ihr mehr vertraue und zutraue und sie einfach auch mal richtig laufen lasse, wenn ihr als junger Hund danach ist.

Ich habe einmal gelesen, manche Hunde haben immer etwas Angst dass ihnen „der Himmel auf den Kopf fällt“. Balea checkt ihr Universum auch ab. Das hätten wir uns für sie anders gewünscht. Etwas souveräner vielleicht. Sie braucht manchmal bei fremden Menschen oder ungewohnten Situationen eine ganze Weile, bis sie sicher ist, es ist alles sicher. Sie agiert nach dem Motto gut Ding will Weile haben, also lasst mir die Zeit oder lasst mir die Möglichkeit, mich erstmal zurückzuziehen. Wen sie aber kennt, der wird begrüßt, wie es stürmischer und freudiger fast auch für einen Lagotto nicht mehr geht.

Eine „Eins mit Sternchen“ hat sie verdient, wenn es darum geht, mit ihr zu arbeiten, etwas Neues zu üben, Tricks einzustudieren. Sie ist präsent, ruhig, ganz konzentriert und arbeitet super mit. Wir sind bei diesen Gelegenheiten ein tolles Team und haben beide unsere Freude, wenn wir vorwärts kommen und wenn es noch so ein kleiner Erfolg ist, den wir für unsere gemeinsame Freizeit als „gut gelaufen“ verbuchen können.

Menschen sollen sich ja nicht von ihren Hunden manipulieren lassen. Hundelehrbuch Seite 1. Ich weiß das auch. Ich handele nur nicht immer danach und bin froh darüber.

Wenn Balea recht stürmisch Kuscheleinheiten einfordert und ihr kleiner Kopf sich mit Vehemenz und ganz schön viel Kraft unter meine Arme drängt, kann ich einfach nicht anders und werde fast immer schwach. Und ich sage mir lächelnd, warum auch nicht, denn es entsteht jeden Abend Zuhause auf dem Sofa eine win-win-Situation für uns beide. Sie ist glücklich, wenn Sie gekrault wird und ich bin es auch, weil sie es so mag.